Transatlantik & Karibik-Kreuzfahrt  

mit der  

Oasis of the Seas 14.10.2014 - 01.11.2014

 

Ø 01.Tag - Di., 14. Okt. 2014

Zeit: 5:00 Abfahrt von Zuhause

Nach München Airport, Ankunft in MUC um 6:50

 

Zeit: 9:15 Abflug nach Amsterdam

Abflug bei Sonnenaufgang, leichte Bewölkung.

 

Zeit: 11:15 Ankunft in AMS und Transfer nach Rotterdam

Am Flughafen Schiphol, nach Kofferabholung, Abholung durch RCL und persönliche Führung zum Transfercounter. 11:45 Abfahrt mit Transferbus nach Rotterdam.

 

Zeit: 13:45 Ankunft im Hafen Rotterdam

Rotterdam, im Nieselregen. Nach dem Transfer, anstellen an die ca.200m lange Warteschlange, im Freien. Teilweise ohne Überdachung bei 13º. Als es richtig zu regnen anfing, wurden Schirme verteilt, viele ältere Passagiere hatten keine warmen Sachen dabei. Nach einiger Zeit wurden Klappstühle aufgestellt. Glühwein oder Kaffee hätte hier auch gut getan, aber es maulte, oder jammerte niemand groß rum, niemand drängelte, alle teilten das gleiche Schicksal. Endlich im Gebäude, ging es nach mehreren Warteschlangen durch den Zoll, danach eine Etage höher zum eigentlichen CheckIn, davor wurde aber in Farben unterteilt, die dann jeweils aufgerufen worden sind. Hier konnte man wenigstens sitzen, denn nach schon fast 2h Wartezeit taten auch uns die Füße weh. Es wurde auch ein neues Formular zum ausfüllen verteilt, ob man in den letzten Wochen Symptome von Fieber oder Durchfall gehabt hat. Wenn man dies mit ja ankreuzt, muss man den Bordarzt aufsuchen, Ebola lässt grüßen! Aufruf unserer Farbe/Gruppe wieder mehrere Warteschleifen, dann endlich, der gewohnte schnelle CheckIn, alles da, SetSailPass, Reisepass, ESTA und Gesundheitsformular sowie Kreditkarte. Noch schnell Foto gemacht für die Bordkarte, fertig. Na ja, fast, denn bei meiner Frau funktionierte die Karte nicht, also Supervisor geholt, dann hat es geklappt.

 

Zeit: 16:15 An Bord der Oasis of the Seas
Endlich an Bord, da wir seit dem frühen Morgen nichts mehr gegessen hatten, gingen wir sofort ins Park Café, um diesen legendären Signature Sandwich zu probieren. Er schmeckt super, das war bestimmt nicht der letzte... Danach kurz auf die Kabine, da meldete sich gleich unser Zimmermädchen, sie dachte wir kommen erst morgen, darum ist die Kabine noch nicht ganz sauber. Haäh...Morgen? Nicht sauber? Was haben die 3 Wochen lang gemacht? Unverständlich, aber einsichtig gehen wir nur kurz in die Kabine, um festzustellen, der Safe steht offen, ist aber verriegelt, nächstes Meeting mit der Dame, ja Sie kümmert sich drum. 16:45 ist erstmal Seenotrettungsübung angesagt, leider haben wir in der kurzen Zeit, in der wir auf der Kabine waren nicht den Notfallplan studiert. Darum zuerst quer durch das Schiff, über das Casino zum Studio B (Eislaufarena). Hierhin wird man durch das vorzeigen der Bordkarte gut geleitet, an den neuralgischen Punkten steht immer einer der einen den richtigen Weg zeigt. Das ganze ist nach ca.20min vorbei. Kurz nach 17:00 Uhr ist das auslaufen von Rotterdam. An Deck sind viele Gäste versammelt, darunter viele Holländer, die den Menschen im Hafen zuwinken. Wieder zurück auf der Kabine, Safe steht immer noch offen, nächstes Vorsprechen, die erklärt uns, der Mann für den Safe kommt nur wenn wir anwesend sind, ob wir jetzt da wären? Dann käme er in 5 Minuten. Wir warteten nur kurz, da kam derjenige, nahm so eine Art Kontaktring und löste die Verriegelung. Das ganze musste mit einer Unterschrift beider Passagiere dieser Kabine bestätigt werden, er hatte schon eine lange Liste, also waren wir nicht die einzigen. Safeproblem gelöst, aber dasTV-Mediasystem zeigte sich störrisch. Sicher, man konnte alle Programme sehen,aber bordeigene Informationen, aufrufbar über MENU blieben verborgen. Dies sollte uns noch einige Tage beschäftigen... Abends ging es dann noch in das Windjammer Restaurant, und über die Royal Promenade zum Boardwalk.

 

Ø  02.Tag - Mi., 15. Okt. 2014

Zeit: 8:30 Ankunft in Southampton
Frühstück im Solarium Bistro. Was aber bei diesen Temperaturen (13°) nicht ideal ist zum speisen. Anlegen in Southampton um 10:00 bei leichtem Regen und Nebel, typisch englisches Wetter eben.

 

Zeit: 11:00 Ausflug nach Stonehenge

Treffpunkt im Studio B für den Ausflug nach Stonehenge. Unterteilung in Busse mit dazugehörigem Aufkleber. Abfahrt wäre um 11:30 gewesen, leider wurde bei den Unterlagen, wie auch bei der Einteilung vergessen, die Passagiere darauf hinzuweisen, dass diese den Pass mitnehmen. Was für uns eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, ist für manch andere,eine unbequeme Last. So mussten viele wieder zurück zur Kabine und diesen holen. Darum warteten wir sehr lange im Studio B, mehrmals wurde auf die fehlenden Dokumente mittlerweile hingewiesen, immer wieder stand jemand auf und holte seinen Pass. Um 12:00 ging es dann auch für uns los, in der Abfertigungshalle wurde nochmal unterteilt in UK & EU und andere Besucher. Vorbei am freundlichen Personal, stiegen wir in den Bus, und wurden mit einem „Good Afternoon“ begrüßt. Vor dem Losfahren wurden wir gebeten uns anzuschnallen, und man wies auf die Notausgänge hin mit den dazugehörigen Nothämmern. Es fehlten eigentlich nur das Sicherheitsvideo und der Hinweis auf die Schwimmwesten und Sauerstoffmasken, dann wäre es wie im Flieger gewesen. Hab ich in der Form noch nicht erlebt. Auf der Fahrt wurde viel über die Geschichte von England und Stonehenge erzählt, durch den Nationalpark New Forest, mit seiner urwüchsigen Bepflanzung und seinen tierischen Bewohnern, wilden Ponys, großen Schweinen und mehr, weiter über Salisbury mit seiner imposanten Kathedrale nach Amisbury, das etwas verschlafen wirkt. Wenige Kilometer nach Amisbury sieht man schon den Steinkreis von Stonehenge, etwas weiter kommt der Busparkplatz, den wir um 14:00 erreichten. Unser Guide verteilte die Eintrittskarten (14,90 £) und die Audioguides, dann ging es hinaus, in den englischen Regen, zu Fuß zum neu erbauten Besucherzentrum. Nach kurzer Toilettenpause erklärte er uns, dass wir nun mit den Transferbussen bis nah an den Steinkreis fahren können, und jederzeit wieder zurück. Treffpunkt wäre um 16:00 am Bus. Aufteilung in dieTransferbusse und etwa 3km Fahrt bis zur Endstation. Von dort kann man den Steinkreis in 2 Richtungen umrunden, wichtige Stellen sind markiert um den jeweiligen Text dazu vom Audioguide zu hören. Das Monument hat beachtliche Ausmaße, und wenn man bedenkt, daß dies Menschenhand 3000 Jahre vor Christus geschaffen hat, macht es einen selbst, noch kleiner. Halb im Regen, halb im Trockenen haben wir dies umrundet, und mit dem nächsten Transferbus wieder zurück zum Besucherzentrum gefahren. Ausstieg dort ist zugleich der Eingang zum Shop, was für ein Zufall...! Nach dem Einkauf kleiner Andenken, ging es noch durch den Restaurantbereich, sehr gute Raumaufteilung, aber geschmalzene Preise, und zurück zum Bus. Pünktliche Abfahrt um 16:00 wieder über Salisbury, aber diesmal eine andere, schnellere Route zurück nach Southampton.

 

Zeit: 17:15 Wieder an Bord
Um 17:15 waren wir wieder auf dem Schiff. Als die neue Würstchenbude (DogHound) gerade öffnete, holten wir uns unser Würstchen. German Style, so der Name einer Thüringer Bratwurst in einer Hotdog-Semmel mit Flohsamen. Geschmacklich, na ja,man kann darüber streiten. Zur Wiedergutmachung gingen wir noch ins Park Café auf ein Sandwich. 19:30 Abendessen im Windjammer, danach auf die Royal Promenade ins Café Promenade.

 

Ø  03.Tag - Do., 16. Okt. 2014

Zeit: 8:30 Seetag
Frühstück im Windjammer bei bestem Wetter, leider zog mit uns, eine riesige Nebelwand, die später dann das ganze Schiff von der Sonne abschottete. Nach einem ausgiebigen Verdauungsspaziergang auf dem Pooldeck bei 16º, und einem kleinen Einkauf im Bordshop, gingen wir gegen 11:00 in die Kabine und genossen hier die restliche Sonne am Balkon zum Central Park. Um 14:00 die Uhr wieder um 1h vorgestellt, gegen 15:30 statteten wir Sorrento's Pizzeria einen Besuch ab.Danach hielten wir uns auf der Royal Promenade auf, bis wir im Café Promenade Platz nahmen. 19:30 war Fototermin mit dem Captain (Trym Selvag). 20:00 Ansprache vom Kapitän und Vorstellung der höheren Offiziere und des Küchenchefs, auch die Auslastung wurde uns mitgeteilt, mit 5199 Passagieren aus 62 Nationen, darunter 519 deutsche, sei man ausgelastet. Der Wind hat auf der Höhe von Brest etwas zugenommen, nun Windstärke 6 Bft., was aber einem Schiff dieser Größe nur ein Lächeln abverlangt, mit ca.14 Knoten fahren wir Richtung Vigo.

 

Ø  04.Tag - Fr., 17. Okt. 2014

Zeit: 8:30 Seetag
Der Wind hat über Nacht zugenommen, ist jetzt bei Windstärke 9 Bft. Temperatur bei 17º, beim Frühstück im Windjammer noch den Sonnenaufgang gesehen, danach hat es zugezogen. Um 10:00 findet die Meet&Mingle Party statt, ausgerichtet von einem amerikanischen Kreuzfahrerforum, hierbei gibt's von RCL kleine Willkommensgeschenke. Eine kleine Verlosung zu Beginn der Party in Studio B lockerte das ganze auf, da sehr viele Passagiere kamen. Endlich sehen wir unsere Bordrechnung und die Daten der Ausflüge und Shows auf unserem TV. Leider völlig falsche Zeiten, so daß wir gezwungen waren uns in die große Warteschlange vor dem Guest Service einzureihen. Hier ging aber ein Mitarbeiter schon durch die Reihen, und fragte,ob er helfen kann. Er erklärte uns den Internetzugang über WiFi und gestand, daß die Zeiten im TV nicht relevant seien, sondern nur das was uns ein aktueller Ausdruck unserer Daten und Zeiten am Guest Service zeigt. Dies erledigte er für uns, dann konnten wir aus der Schlange wieder raus, rauf auf die Kabine und die Zeiten vergleichen, passt alles. Ein anderes Manko mit unserem TV ist uns erst gestern aufgefallen... Bei dem German Channel läuft RTL, mit Schweizer Werbung, so weit kein Problem, aber das ganze ist 3 Wochen hinten!? Ja richtig, wir sehen die Nachrichten, die vor 3 Wochen bei uns Zuhause über den Bildschirm flimmerten. Witzig, na ja, einerseits schon, andererseits hätte man gerne aktuelles Programm gesehen. Nachmittags gegen13:30 dann ins Park Café, auf ein Signature Sandwich und einen Salat, hierbei braucht man der freundlichen Bedienung hinter den Tresen nur anzugeben, was man darin haben will, Soße oder Dressing auswählen und schon hat man den Salat. Der Wind pfeift jetzt schon ordentlich, kurz vor der Ecke um La Coruna sind die Windspitzen bereits bei 56 Knoten (10 Bft.). Ein leichtes Schaukeln ist deutlich spürbar, wo andere Schiffe schon zu schlingern anfangen, fahren wir mit gemütlichen 12 Ktn. gen Süden. Temperaturmässig wird es schon leicht wärmer, aktuell bei 19º. Das hielt uns jedoch nicht davon ab im Solarium einen windgeschützten Platz aufzusuchen, und die aufkommenden Sonnenstrahlen zugenießen. Mehrfach wurden rund ums Schiff die Liegen vertaut, da der Sturm sie immer wieder löste, und diese dann zum flattern anfingen. Abendessen um 19:30 im Windjammer, Sonnenuntergang konnte man leider keinen sehen, da der Nebel alles verdeckte.

 

Ø  05.Tag - Sa., 18. Okt. 2014

Zeit: 8:00 Ankunft in Vigo
Nach stürmischer Nacht, am Morgen dann Ankunft in Vigo (sprich: Bigoo). Frühes Aufstehen (6:30) und Frühstück im Windjammer, das heute früher öffnete, wegen der Ausflüge.

 

Zeit: 8:45 Ausflug nach Santiago de Compostela
Treffen für den Halbtagesausflug nach Santiago de Compostela um 8:15 im Boleros. Diesmal zügiges von Bord gehen, ohne Passkontrolle, leider in einem typisch spanischen Touristenbus, der sehr eng bestuhlt war. Eine Stunde Fahrt hat gereicht. Unser Guide hat sich große Mühe gegeben, uns wach zu halten mit vielen Detailinformationen über Vigo und Galizien, je näher wir unserem Ziel kamen, auch über Santiago de Compostela. Am Busparkplatz angekommen (10:00) ausgestattet mit einem Knopf im Ohr ging es bei starker Bewölkung und 18º, mit einem Fußmarsch in Richtung Kathedrale. 300 - 400m später standen wir vor dem Bauwerk, die Türme leider durch Gerüste und Abdeckplanen verdeckt, aber trotzdem kam wieder diese Bedächtnis auf, wie klein der Mensch doch ist. Auf dem Weg rund um die Kathedrale und anderer Bauwerke wurden deren damalige Bedeutung und jetzige Nutzung ausführlich erklärt. Getrübt nur durch ein paar Nieselregenschauer, die die Luftfeuchtigkeit ansteigen ließen, kamen wir wieder an unseren Sammelpunkt, vor der Kathedrale. Dort wurden wir nun verabschiedet mit dem Hinweis, entweder um 13:15 hier zu sein, oder um 13:30 am Busbahnhof. Wir gingen sogleich in das Gotteshaus, da um 12:00 der Gottesdienst begann, dabei darf man dann nicht mehr Fotografieren. Ohne Blitz ist es außerhalb dieser Zeiten erlaubt. Im Innenraum ist dieser ehrwürdige Ort noch imposanter als man vermutlich glauben mag. Der Altarraum ist mit Gold und Silber übersäht, leider sind auch im Inneren viele Baugerüste, eine Renovierung ist aber auch dringend notwendig, da die Deckengemälde verblasst sind. Baulich selbst ist der Gebäudekomplex auch arg in Mitleidenschaft gezogen, sowohl innen und außen. Zu Beginn des Gottesdienstes haben wir die Kathedrale verlassen, und sind auf eigene Faust in die Altstadt um ein aufkommendes Hungergefühl (Frühstück ist schon einige Zeit her) zu befriedigen. Nach einem Cappuccino, einem Baguette sowie einem Stück Mandelkuchen, stand nun ein Toilettenbesuch an, nach Bezahlung schlenderten wir weiter zu einem Andenkenladen, um für die lieben daheimgebliebenen, etwas mitzubringen. Schnell gefunden und schnell ausgewählt, viel Zeit hatten wir nicht, suchten wir zwecks Briefmarken eine Tabaccheria. Gefunden und gekauft, klebten wir diese auf die Postkarten und schmissen diese sogleich in den Briefkasten. Jetzt aber zurück zum Vorplatz der Kathedrale, wo wir um 13:00 eintrafen.13:15 waren alle da, und es ging zurück zum Busbahnhof,wo wir um 13:30 pünktlich abfuhren. Gegen 14:40 erreichten wir wieder Vigo, wo uns aber noch diverse Einkäufe in dessen Altstadt und ein im Hafen liegendes Shoppingcenter führten.

 

Zeit: 16:15 Wieder an Bord
Eine kurze Zollkontrolle, und wir glichen unser Flüssigkeitsdefizit im Park Café mit einer Mangolimonade, untermalt mit einem Signature Sandwich aus. 19:30 Abendessen im Windjammer, mit Blick auf den Sonnenuntergang. 20:00 auslaufen von Vigo, begleitet von einigen kleinen Booten und vielen tausend Bewohnern dieser, nicht gerade kleinen spanischen Stadt. Zugleich Abschied vom Festland, da nun 8 Seetage vor uns liegen. Für Verwirrung sorgte noch der, alltäglich auf die Kabine gelieferte Cruise Compass. Diese Bordzeitung bringt uns unser Zimmermädchen, einen originalen in Englisch, und einen ins deutsche übersetzt.Im originalen steht, dass am Sonntag die Uhr um 2:00 PM zurück gestellt wird. Im deutschen steht "Stellen Sie ihre Handuhr um 2:00 Uhr, eine Stunde nach". Na wann jetzt? Wir stellten am Abend die Uhren nicht um, und verließen uns auf unser Telefon, das zeigt auch die Zeit an. Und wir hatten Recht. Zu bemerken, wäre hier nur noch, das man sich am besten beide Ausgaben liefern lässt, da in der Originalfassung auch viel mehr an Aktivitäten drin steht als in der übersetzten.

 

Ø 06.Tag - So., 19. Okt. 2014

Zeit: 9:40 Seetag
Bedingt durch den gestrigen Ausflug und deren dazugehörigen Strapazen, sind wir diesmal später aufgestanden als bisher. So kam es, dass doch einiges Gedränge herrschte im Windjammer, aber ein Tisch ist schnell gefunden, mit großartigem Meerblick, darum lieben wir das Windjammer Restaurant, und groß anstellen an den verschiedenen Buffets, gibt es hier sowieso nicht. Im Gegensatz zu AIDA ist hier kein Gedränge und Geschiebe, sondern Platz genug, um auch mal überlegen zu können, nimm ich dies, oder nimm ich das. Wem das immer noch zu viel Passagiere sind, der kann sich ja sein Frühstück kostenlos auf die Kabine liefern lassen.Dieser Service steht nicht nur zum Frühstück zur Verfügung, sondern 24h, wobei es zwischen 0:00 und 5:00 morgens eine Servicegebühr von 3,95 $ kostet. Nach unserem vormittäglichen Spaziergang über das Deck 15, und einer kurzen Betrachtung der Mutigen die sich bei 17º schon auf den Flowrider wagen, führte uns der Weg über die Royal Promenade zurück zur Kabine. Mittagessen probierten wir diesmal im Solarium Bistro, leider mussten wir feststellen, dass diese Lokalität eigentlich nur geeignet ist, wenn es draußen warm ist. Es ist zwar rundum mit Glas verbaut, trotzdem zieht es gewaltig. Die Auswahl an Speisen ist etwas kleiner gehalten, dafür aber viele gesunde Produkte. Da es uns dort aber zu kalt wurde, besuchten wir die Wipe Out Bar, dort gibt es Burger zum selberbauen, Pommes (French Fries), Pizza etwas Salat und Softeis. Den Rest verbrachten wir in der Kabine, um uns auf unsere erste Show an Bord vorzubereiten. Fast schon eine Woche an Bord, aber was wir gelernt haben, der frühe Vogel fängt den Wurm. Als Showbeginn um 17:00, also 16:30 vor Ort, d.h.in Studio B, um die Eislaufshow "Frozen in Time", das einige Märchen von Hans Christian Andersen darbringen soll. Da ich im Allgemeinen kein Freund von solchen Shows bin, die Leistung der Akteure aber bewundere, gehe ich immer mit gemischten Gefühlen in diese Vorstellungen. Hier wird man aber nicht enttäuscht, da leichter Seegang war, dachten wir, dass die schwierigen Sprünge ausgelassen werden. Weit gefehlt, 4 Märchen wurden sowohl musikalisch, als auch eislauftechnisch, gepackt in einer 45 min Eislaufshow dem begeistertem Publikum gezeigt. Gleich zu Beginn wurde die Bielmannpirouette vorgeführt, dass einem der Atem stockte. Zwischendurch schneite es, aber alles lief wie am Schnürchen. Ein zwei kleine Wackler, das musste man verzeihen, da die Größe der Eislauffläche für die Darsteller nicht optimal ist. Trotzdem, Hebefiguren und riskante Sprünge, alles mit dabei. Fazit: Nur zum empfehlen. Abends nur kurz ins Windjammer, da dort noch einiger Baulärm zu hören war, so dass man vermuten könnte, es kommt die Decke runter! Zurück in der Kabine, verkündete der Captain im Bord-TV eine Routenänderung, wir werden nicht wie geplant südlich der Azoren fahren, sondern aufgrund des besseren Wetters die nördliche Route nehmen. Wir umfahren somit ein Tiefdruckgebiet, das 5-7m hohe Wellen und viel Wind mitgebracht hätte. Auf der neuen Route sind nur 3-4m hohe Wellen und weniger Wind zu erwarten. Mit 18 Ktn. geht’s Richtung Westen, nördlich der Bermudas vorbei, wo momentan der Hurrikan Gonzalo tobt, dieser ist aber, bis wir kommen, weiter nördlich gezogen. Die Uhrzeit wird jetzt 6 Tage lang, jeden Tag eine Stunde zurückgestellt, damit hat sich die Frage erledigt, wann und wie oft wir umstellen.

 

Ø 07.Tag - Mo., 20. Okt. 2014

Zeit: 9:30 Seetag
Frühstück im Windjammer, wenn mal Schlechtwetter ist gehen wir ins Hauptrestaurant. So haben wir noch den Rest vom Sonnenaufgang gesehen, den der weit entfernte Nebel zugelassen hat. Bei frischen 14º sind wir danach nicht nach draußen gegangen, sondern über die Stammroute (Royal Promenade) zurück zur Kabine. Mittagessen fand nur als kleiner Imbiss im Park Café statt, da wir für abends doch noch eine Reservierung im Steakhouse (Chops Grille) geschafft haben. Es sollte mit den Restaurantreservierungen ja so einfach gehen, aber unser TV-Media System weigerte sich, diese zu tätigen. Restaurant hat noch nicht offen, also 2.Versuch am Guest Service. Bevor man an die Tresen kommt, wird man schon abgefangen, ob man helfen könnte? Wir erklärten unser Problem,da teilte uns der freundliche Helfer (der übrigens große Ähnlichkeit mit Sammy Davis Jr. hatte) mit, dass dies hier nicht gehe, wir sollten es telefonisch versuchen. Gesagt getan, 3.Versuch, einfach die 7000 gewählt, Restaurant mit 2 ausgewählt, und dann? Nichts...!? Nochmal probiert, wieder nichts. Wir wollten gerade zum Schalter gehen, schon schoss uns Sammy entgegen, was los sei? Es geht nicht, entgegneten wir ihm, und schilderten die Vorgangsweise. Ungläubiges lächeln, und er versuchte es selbst, mit der Erkenntnis, das es nicht geht. Er kramte dann ein kleines Telefonbuch heraus, und rief den Restaurantleiter selbst an, fragte nach Kabinennummer und Uhrzeit, und es klappte. Wir hatten unsere Reservierung! Zum Sonne tanken wechselten wir auf das Pooldeck, wo trotz der kühlen Temperatur (15º), einiger Betrieb herrschte. 15:30 verliessen wir dieses wieder und gingen auf die Royal Promenade ins Café. 19:20 haben wir die Kabine verlassen, damit unsere Perle diese für die Nacht vorbereiten kann, wird übrigens jeden Abend gemacht. 20:20 wieder zurück und schnell umgezogen,ausgehfertig gemacht sozusagen. 20:30 ins Chops Grille, wir wurden sofort zum Tisch geführt, und mit Wein- und Speisekarte ausgestattet. Als der Kellner kam stellte er sich vor, und wir fragten ob es auch möglich wäre, Bier zu bekommen? Gibt's. Nach unserer Auswahl, denn hier kostet das Menu 35 $, Getränke und besondere Gerichte extra, der Vorspeise, und des Hauptgerichts mit Beilage, entfernte er sich wieder, und brachte das bestellte Bier (Corona) sowie Eiswasser dazu. Die Vorspeise, eine Waldpilzsuppe, kam nach dem Gruß aus der Küche, eine Laugenstange mit Knoblauchbutter, beides mundete sehr. Dann verging einige Zeit, bis es mit dem Hauptgang weiter ging. Mein Steak, medium gebraten,dazu French Fries (Pommes Frites) und eine Auswahl von 4 Soßen, schmeckten ebenso vorzüglich, wie die Nachspeise, ein Vanilleeis. Fazit: Fleischqualität hervorragend, Zubereitung sehr schmackhaft, leider aber auch ein stolzer Preis, Corona 4,75 $. Wettermäßig, ein toller Seetag, aber mit 14-16º etwas frisch. Heute ständig mit 18-19 Ktn. gen Westen gefahren. Wind bis zu 5 Bft. Uhrzeit wieder um eine Stunde zurückgestellt.

 

Ø 08.Tag - Di., 21. Okt. 2014

Zeit: 8:30 Seetag
Frühstück im Windjammer, diesmal ohne Ausblick, da rund um uns Nebel war. Die angegebenen 16º wollten wir selbst erfühlen, also drehten wir eine halbe Runde.Es war nicht kalt, richtig angenehm, aber aufgrund des Nebels ziemlich feucht. Man konnte gerade mal 100m weit sehen, das Meer so still, ein leises plätschern, fast wie im Film "The Fog", nur das es nicht dunkel war. Auf Deck 14, an der Backbordseite, gibt es oberhalb der Brücke, eine Aussichtsplattform, diese suchten wir noch auf, und genossen die Ruhe an diesem Ort. 10:00, heute wagten wir mal einen Anlauf, um zu dem deutschsprachigen Mitarbeiter des Guest Service durchzudringen. Kurze Wartezeit, und wir hatten Brent, der fast völlig ohne Akzent deutsch sprach. Nach kurzer Schilderung unseres Problems, das wir verschiedene Zeiten im Planer haben, und wie der Wechsel von einer Kreuzfahrt auf die nächste, mit Ausflug dazwischen, stattfindet. Ein Telefonat von Brent, und er erklärte uns das Prozedere. Das war's, für heute alles geklärt, das Hauptärgernis, das TV-Media System, über dies wird nur noch gelächelt. Wir sehen zwar RTL, aber von was für einem Tag,das weiß keiner...!? 14:00 ins Park Café zum Sandwich und Kaffee. 15:00 im AquaTheater, die Dreamworks Tanzparty, moderiert von Michele, ein Italiener der die Leute richtig animieren kann. Vorgestellt wurden 6 Dreamworks Figuren, die mittanzten. Diese Figuren sind immer wieder mal am Schiff zu finden, und man kann sich mit ihnen ablichten lassen. Nach Showende eine weitere schöne Ecke entdeckt, neben der Kletterwand sind mehrere Liegestühle aufgestellt, von hier kann man entweder die Shows gut beobachten, oder einfach in Ruhe das Meer genießen. 19:00 Abendessen im Windjammer, der Himmel hat aufgerissen und es war ein schöner Sonnenuntergang zu sehen. Dann ab in Café Promenade, da flanierten all die jene vorbei, die ihr Dinner im Hauptrestaurant (Silk Dining Room) haben, denn es war ein formeller Abend. Hier ist es immer wieder schön anzusehen, welche Grausamkeiten sich so ein Fuß gefallen lassen muss.

 

Ø 09.Tag - Mi., 22. Okt. 2014

Zeit: 8:00 Seetag
Zeitiges Frühstück im Windjammer, wo noch wenig Passagiere und noch weniger Personal unterwegs ist. Aber so ein Sonnenaufgang auf See hat einfach was, wenn er auch durch etwas Bewölkung durchsetzt ist. Weiter ging es dann mit der Morgenrunde Backbord entlang (engl. Port Side), bis zum Solarium, und auf der Steuerbordseite (engl. Starbord) wieder zurück, ein Deck tiefer und noch weiter nach hinten, zum Flowrider, da sind morgens immer schon die Profi´s unterwegs, die diesen Funsport so einfach aussehen lassen. Bei 20º und wenig Wind (3 Bft.) lässt es sich auch gut aushalten. Laut „Bridge Information“ sind wir noch etwa 2000 Seemeilen Luftlinie von Fort Lauderdale entfernt, und auf stetig südwestlichen Kurs, d.h. es müsste jeden Tag wärmer werden, genauso wie es der Captain uns vermittelt hat. Wir haben das Azorentief großzügig umfahren, was jetzt kein großer Umweg war, aber für Mensch und Maschine bestimmt das Beste. Weniger schön sind die braunen Inseln, die auf dem Wasser schwimmen. Zuerst dachte ich an diese Bohrinsel, die im Golf von Mexiko untergegangen ist. Das könnte dieses, mit Chemikalien gebundes Öl sein, für eine genaue Analyse fehlten mir aber die Mittel. Bei späterer, nochmaliger Betrachtung, erkannten wir, dass es sich um eine Art Braunalgen handelt. Nachmittags kurz ins Wipe Out Café, dann zur Uhrenverlosung, kein Gewinn, also erneut eine ruhige Ecke aufgesucht, wo auch der Wind nicht hinpfeift. Der weht zwar nicht viel, aber zusammen mit dem Fahrtwind, kann dies schon störend sein. Die Ecke ist neben den Kletterwänden. Gegen 17:00 verließen wir diese allerdings wieder, da auf der Royal Promenade eine Show, die Dreamworks Move It! Move It! Parade stattfindet. Die vordersten Plätze waren alle schon belegt, im Sorrento's konnten wir in 3.Reihe noch einen Tisch und zwei Stühle ergattern, denn die Show sollte um 17:30 beginnen. Die Aufbauten waren schon voll im Gange, und die Royal Promenade füllte sich, bis auf den letzten Winkel. Alle Altersgruppen waren vertreten, Kinder sind ja nur wenige an Bord. Zu Beginn gleich eine akrobatische Einlage, die der Akteur an den Gurten vollbrachte. Mit lautem Getöse wurde die Party eröffnet, nacheinander kamen, jeweils von einzelnen Gruppen begleitet die Dreamworks Stars, Shrek, Prinzessin Fiona, Kung Fu Panda, Alex the Lion, König Julien, der gestiefelte Kater und die Pinguine von Madagaskar. Alles untermalt von fetziger Musik, dauerte das ganze etwa 25 Minuten, um in einem lauten Knall der Konfettistreifen durch die Luft schoss, zu enden. Der Aufwand, der hierbei betrieben wird ist enorm, zahlt sich aber bestimmt aus, denn die Begeisterung war groß. 19:30 Abendessen im Windjammer. Eine langsame Runde über die Royal Promenade, denn heute um 21:30 hatten wir unsere 2. Show, diesmal die Headliner Showtime, mit wechselnden Künstlern. Wir haben Glück gehabt, und bekamen die Graffiti Classics serviert. Eine Truppe mit 2 Damen und 2 Herren besetzt, die bekannte Songs, vor allem aber klassische Musik mit 3 Geigen und einem Cello (oder Kontrabass) zum Besten gaben. Gepaart mit viel Witz und britischen Humor,den auch Deutsche verstanden, und Slapstickkomik. Die Gruppe agierte und reagierte mit dem Publikum auf einer Wellenlänge. Nach dem Ende der Show kam noch eine Durchsage, Alpha-Alpha-Alpha, Deck 6, dies bedeutet, das auf Deck 6 ein Arzt gebraucht wird, da ein Notfall vorliegt. Na hoffentlich geht alles gut.

 

Ø  10.Tag - Do., 23. Okt. 2014

Zeit: 8:15 Seetag 

Frühstück im Windjammer, daß dies nicht allein unser Lieblingsrestaurant ist merkt man, täglich kommen mehr Passagiere dorthin um zu speisen. Pooldeck und Solarium, Wipe Out Café die übliche Runde, nur dieses Mal, hat es in der früh schon 24º, bei Windstärke 6 Bft. Wir haben jetzt jedenTag die Uhrzeit um eine Stunde zurückgestellt, die Temperatur ist aber jeden Tag um 2º gestiegen. Noch was hat sich verbessert, seit gestern Abend, können wir auch die Restaurantverfügbarkeit und andere Tools auf unserem TV sehen. Nach über einer Woche, wurde es auch Zeit. Apropos Zeit, bei der Übersicht unserer Reservierungen, stehen fast jeden Tag andere Zeiten da. Da wir aber einen Ausdruck vom Guest Service haben, sind wir auf der sicheren Seite. Seit gestern spielt auch wieder die Steelband, mir karibischen Klängen, ist schon mal eine gute Einstimmung auf die folgende Kreuzfahrt. Nachmittags wieder in der Royal Promenade und dem Boardwalk, wo wir ganz alleine das Karussell genießen konnten. Der Tag war schwülwarm, durchsetzt immer wieder mal mit Nieselregenschauer. 19:15 Abendessen im Windjammer, gut diesmal ist die Sonne schon um 18:50 untergegangen, aber einen entscheidenden Vorteil hat das Restaurant, hier gibt's verschiedene Sorten Sushi und andere asiatische Köstlichkeiten, die einem nicht schwer im Magen liegen. Später noch ins Café Promenade zum Ausklang.

 

Ø 11.Tag - Fr., 24. Okt. 2014

Zeit: 8:00 Seetag
Das Frühstück im Windjammer mit Ausblick, ist heute leider ohne, dafür mit Regenschauer. Wir sitzen aber drinnen, so macht uns dieser nix aus. Bedrohlich wirken die Wolken, als ob sich was zusammenbraute. 9:15 begaben wir uns in die Schooner Bar (kein Tippfehler), da sollte um 9:30 das License Plate Puzzle Game stattfinden. Bei Austeilung der Zettel, war ich noch frohen Mutes, dann ging es aber ans Eingemachte, so weit reichten unsere Englischkenntnisse dann doch nicht, und wir kapitulierten. Dem danach folgenden Ringkampf um das beste Schnäppchen, schauten wir nur von Außen zu. Kurz mal frische Luft geschnappt auf dem Boardwalk und einem Testlauf der Fontänen im Aqua Theater zugeschaut, da blitzte das blaue vom Himmel und wurde immer mehr. Also nix wie rauf aufs Pooldeck, kurz durchs Wipe Out Café, etwas kaltes Trinkbares mitgenommen und einen schattigen, zugfreien Platz aufgesucht. Platz ist ja genug. 13:00 von der vielen Seeluft bekommt man Hunger, um es nicht in einem Restaurantbesuch ausarten zu lassen, nahmen wir nur ein Signature Sandwich im Park Café zu uns.Gegen 18:00 das erste Schiff seit Tagen wieder gesichtet, wir kommen in die Nähe der Bermudas. 19:15 Abendessen im Windjammer, danach zum Aqua Theater, leider wurde die Show Oasis of Dreams wegen des Windes (6 Bft.) verschoben. Im Sorrento's noch kurz ausgeruht, bevor um 22:30 die große Disco Inferno 70's Danceparty stattfindet. Die Royal Promenade war wiederum fast zum bersten voll, und das Publikum wurde in gut 40 Minuten bestens unterhalten. Ob es die kleinen verteilten Geschenke ausmachen, bleibt dahingestellt, auf alle Fälle war dies ein weiteres Highlight der Reise. Nachmittags kündigte der Captain schon an, das wir um ca.22:15 etwa 15 Seemeilen entfernt, an den Bermudas vorbeifahren, weiterhin schönes Wetter haben und pünktlich in Fort Lauderdale einlaufen.

 

Ø 12.Tag - Sa., 25. Okt. 2014

Zeit: 8:30 Seetag
Letzte Zeitumstellung auch geschafft, Frühstück im Windjammer, bei bedecktem Himmel aber 23º. Da fast kein Wind herrschte, war ein Morgenspaziergang rund ums Schiff Pflicht. Dieser führte uns auch am Flowrider vorbei, wo wieder die Profi´s aufwarteten. Leider fing es zu tröpfeln an, so dass wir uns unter einem Vordach in einen Liegestuhl setzten, warm war es ja, und Wind ist hier gar keiner. Dabei schauten wir bei der Minigolfchallenge zu, die munter drauf losballerten. Die ersten drei erhielten Medaillen im Royal Caribbean Logo. Wie immer, bei solchen Wettbewerben an Bord. 11:00 noch im Wipe Out Café vorbeigeschaut, auf einen Orangensaft, danach noch durch die Royal Promenade und rauf zum Boardwalk, zu Cups and Scoops, um das dortige Eis zu testen. Trotz anfänglichen Bedenken, warum das teurere Eis kaufen, wenn es doch am Pooldeck den ganzen Tag über Softeis gratis gibt. Diese Bedenken sind schnell verflogen, denn das Eis schmeckt wirklich klasse, 2 große Kugeln in einer großen Waffel kosten mit 15% Steuer 4,60 $, dieser Preis ist auf alle Fälle gerechtfertigt. Das Eis dann im Freien am Boardwalk genossen, in der kleinen bestuhlten Ecke,gegenüber dem Dog House. Dies ist übrigens auch ein sehr guter Ort, um die Mittagsansage des Captain's zu hören, hier ist es akustisch am besten, da überschlägt sich nichts. An anderen Stellen versteht man gar nichts. 11:50 statt der Ansage kam wieder ein Alpha-Alpha-Alpha, diesmal eine Kabine auf Deck 6, wo ein Arzt gebraucht wurde. 12:00 jetzt der Captain, er erklärte, dass wir nun 230 Seemeilen von den Bermudas entfernt sind, das Wetter heute so bleibt, nur am Nachmittag soll mehr Wind aufkommen, das sind alles Ausläufer eines ehemaligen Hurrikans. Die Wassertemperatur liegt bei 28º. Brent sagte danach alles nochmal auf Deutsch, dann war wieder Ruhe. 18:15 Abendessen im Windjammer, wo wir um diese Zeit noch nie waren, da herrschte dann tatsächlich sowas wie AIDA-mäßiges Gedränge, aber alles noch in kontrollierten Bahnen, und Platz ist auch noch genügend da. Der Grund ist schnell erklärt, es ist der vorletzte Abend, der letzte formelle und es ist die Premiere von Cats. Darum auch unser verfrühtes Abendessen. 19:20 mehr als eine Stunde vor Beginn, begaben wir uns, frisch gestylt, auf den Weg ins Opal Theater. Kaum aus dem Aufzug in Deck 5 raus, standen wir vor einer Schlange, also erstmal ans Ende, das war so ungefähr beim Boleros. Von dort sahen wir, dass es auf der anderen Seite und auf Deck 4 auch nicht besser aussah. Was in Deutschland schon zu einer Meuterei führen würde, ist hier ganz normal. Der Amerikaner oder Engländer steht nun mal gerne in einer Warteschlange. 20:15 wurden die Pforten geöffnet, da jeder eingescannt werden musste zog sich auch dies, vor allem hat sich in dieser Zeit die Länge der Schlange verdoppelt, also bis zum Sorrento's. Einmal drin ging die Hatz auf die vermeintlich besten Plätze los, wir haben im oberen Seitenteil einen ganz passablen Platz erwischt. 21:00 nachdem das Opal Theater bis auf den letzten Winkel gefüllt war, kamen der Entertainmentmanager und die Choreographin auf die Bühne. Beide stellten kurz die Geschichte vor, wer es nicht kennt, es geht um Tanz, Musik, klassisches Ballett und Katzen. Es wurde auch nochmal darauf hingewiesen, dass dies eine Weltpremiere auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt ist, und man deswegen etwas nachsichtig sein soll. Danach begann das ganze. Verschiedene, als Katzen verkleidete Darsteller eilten auf die Bühne, und das weltbekannte Musical nahm seinen Lauf. Nach ca.1h eine Pause von 15 Minuten. In dieser verließ jedoch gut ein Drittel vom Balkon das Theater, es hat wohl nicht jeden überzeugt. Mir sind nur am Anfang kleinere Patzer mit dem Licht aufgefallen, und das sehr viel getanzt und weniger gesungen wurde. Dies änderte sich allerdings im zweiten Teil nach der Pause. Da wurden dann die berühmten Songs wie Memories und andere zum Besten gegeben. Gut stimmlich fehlt schon einiges zu der Originalfassung, aber es war ja auch eine Premiere. Fazit: Lohnt sich auf alle Fälle, nur muss man vorher schon buchen.

 

Ø 13.Tag - So., 26. Okt. 2014

Zeit: 8:15 Seetag
Sonnenschein und 24º, machten die Wahl der Lokalität für das Frühstück einfach, wieder mal im Windjammer. Dort hat man allerdings das Gefühl, als wie wenn jeden Tag 100 Leute zusteigen würden, und diese dann da frühstücken. Das Personal hat auch schon seine Grenzen erreicht, es kam mit dem abräumen nicht mehr hinterher. Wir verliessen darum zeitig wieder den Frühstücksraum, und testeten nochmal das Solarium Bistro, diesmal unter anderen Witterungsverhältnissen. Die Auswahl dort ist etwas beschränkt, aber ausreichend, und mehr Obst und Müslis als im Windjammer. Wir starteten den zweiten Teil unseres Frühstücks, und genossen dies auch. Danach ein Deck tiefer, auf die Sonnenterrasse, die auch schon mehr entdeckt haben. 10:15 in den Central Park, da fand noch die Führung des Gärtners statt, ist sehr interessant. 11:00 kam zum letzten Mal Shrek von Dreamworks in den Central Park zum Fotoshooting. 13:30 in das Wipe Out Café, für einen sehr schmackhaften HotDog, und nach einem Sonnenbad im Schatten ins Café Promenade auf einen Kaffee. Da gerade Pause war bei der Nachmittagsvorstellung, schauten wir einen Teil der zweiten Halbzeit an. Dabei ist einer Katze das Mikrofon ausgefallen, so dass die Choreographin den Part unterbrach und es für eine Weile, zur Belustigung der Zuschauer, dauerte, bis ein neues montiert war. Dann ging es aber wiederweiter. 17:00 rauf zum Flowrider, da lief die Challenge, wir bekamen noch die Ausscheidungsläufe der letzten 5 mit. Danach gab´s eine Show aller Mitarbeiter vom Flowrider, inklusive Manager, diese ist immer sehr sehenswert, da extravagante und halsbrecherische Sprünge und Fahrten mit dem Surfbrett gezeigt wurden. Sobald diese vorbei war, sofort in den vorderen Teil des Schiffes, auf Deck 14, zur Sonnenterrasse um den gerade anbrechenden Sonnenuntergang zu bewundern. Diese Idee hatten mehrere, so war man nicht alleine. 19:15 Abendessen im Windjammer, was diesmal ohne Gedränge ablief. 20:20 durch die Royal Promenade, aber dann raus durch den Boardwalk zum Aqua Theater, um die verschobene Show (Oasis of Dreams) zu sehen. 21:30 fing es dann an, nachdem lange die Darsteller und ihre Erfolge vorgestellt wurden. Wer eine Aqua Show, die spektakuläre Sprünge und synchrone Darbietungen zeigen soll, sehen will, für den ist dieser Showact genau richtig. Einen Zusammenhang konnte man allerdings nicht feststellen.

 

Ø 14.Tag - Mo., 27. Okt. 2014  

Zeit: 4:00 Fort Lauderdale
Ankunft in Fort Lauderdale. 7:30 Treffpunkt für die Ausflügler im Studio B. 8:30 ging es nach Ausflugsgruppen geordnet raus, Richtung Einreisebehörde. Bis wir durch unzählige Warteschleifen hindurch geschleust wurden, und dem Officer das Patschhändchen aufgelegt hatten vergingen etwa 2h.

 

Zeit: 10:15 Ausflug zur Sawgrass Mills Mall
Fahrt zur Sawgrass Mills Mall (ca.35min). Da wurde noch das Gutscheinheft und ein Lageplan verteilt, dann wurde man für 2h in die Mall entlassen, mit dem Hinweis, pünktlich wieder zurück zu sein, da man nicht warten kann.

 

Zeit: 15:15 CheckIn
Wieder am Schiff, so mussten wir nun die CheckIn-Prozedur über uns ergehen lassen. Das heißt genau, alles auf Null, wir brauchten neue Bordkarten. Also in die Schlange bei Deck 12 Gold eingereiht, wäre eigentlich auch gar nicht so lang gewesen, aber es waren hinter den CheckIn-Schaltern schon so viele Leute, das ließ nichts Gutes erahnen. Und so kam es auch, das kurz vor uns der Supervisor allen erklärte, es werde jetzt niemand mehr eingecheckt, da alle Warteflächen belegt sind und das die anderen Gäste erstmal alle von Bord müssten. In „a few Minutes“, geht es weiter. Dieses „few“ habe ich jetzt sooft gehört, das bedeutet anscheinend, es kann bis zu einer Stunde dauern. Nun gut so lange hat es nicht gedauert, bis wieder eingecheckt wurde. Zwischenzeitlich konnten die Gesundheitsformulare ausgefüllt werden, schon in neuerer Form, da wird direkt danach gefragt, ob man Kontakt zu Ebolakranken hat, oder solche Symptome. Aber endlich dran, waren für uns keine Bordkarten da, die mussten erst gedruckt werden. Dann nach oben in den Wartebereich, wo man sitzen kann. Da wurde man gruppenweise weiter befördert, zum einlesen der Karten. Alles in allem, waren wir wiederum 2h irgendwo am warten. Aber dann endlich auf dem Schiff.

 

Zeit: 19:30 Abfahrt aus Fort Lauderdale
Abfahrt aus Fort Lauderdale, von der Sonnenterrasse den Sonnenuntergang beobachtet und das Ablegemanöver, am Anfang noch ziemlich allein, da diese Plattform noch nicht viele wissen, oder mit was anderem beschäftigt waren. 20:00 Abendessen im Windjammer, dort fand man sich erst gar nicht zurecht. Die meisten Bedienungen sind ausgetauscht worden, an den Stationen befinden sich jetzt andere Speisen, als die 14 Tage davor. Sushibereich deutlich verkleinert. 21:00 noch eine Abendrunde durch die Royal Promenade.

 

Ø 15.Tag - Di., 28. Okt. 2014  

Zeit: 8:00 Nassau/Bahamas
Anlegen in Nassau/Bahamas. 8:30 Frühstück im Windjammer, auch da wurde etwas umgeräumt, zuerst 4 verschiedene Stationen, jetzt nur noch 2, jede doppelt, dafür aber auch doppelt so viele Menschen und Bedienungen wieder hoffnungslos überfordert. 10:00 Landspaziergang, denn das Schiff und 4 weitere Kreuzfahrtschiffe (Majesty of the Seas, Disney Dream, Norwegian Pearl, Carnival Sensations) haben nahe der Stadt angelegt. Es wurde schon wieder ein längeres Warten vermutet. Aber nix da, es ging so flott von Bord, und der Gang durch die Hafenpier ist auch gleich absolviert. Ein Bummel durch die Stadt, durchsetzt mit kleineren Einkäufen und Postkarten schreiben an die lieben Zuhause, dann machten wir uns in der Nachmittagshitze (30º) auf den Rückweg. Die Passkontrolle, ein visuelles In Augenschein nehmen, und Blick auf den Reisepass, das war's. Bei dem ein oder anderen Schiff noch einen Fotostop eingelegt, aber dann war man froh darüber, die kühle Kabine erreicht zu haben.17:00 pünktliche Abfahrt aus Nassau, Wind hat auf 6 Bft. zugelegt. 19:30 kann man sich mit dem Captain ablichten lassen, wir haben es mal probiert. Danach stellte er wieder die höheren Offiziere vor und erläuterte ein paar Zahlen,nicht zu vergessen, extra auf die Größe des Schiffes hinzuweisen. An Bord sind diesmal 5718 Passagiere aus 82 Ländern, stärkste Nation natürlich wieder die US-Amerikaner mit 3777, dann die Kanadier, die Engländer, die Brasilianer und 99 Chinesen. Die Deutschen wurden nicht erwähnt, ist auch so zum merken, da es keine deutsche Mittagsansage und keine deutsche Ausgabe des Cruise Compass mehr gibt. 20:20 Abendessen im Windjammer, wieder weniger los, und etwas aufgeräumter. Später noch bei 26º eine Deckrunde gedreht, dabei einen Teil der Aqua Show von oben gesehen.

 

Ø 16.Tag - Mi., 29. Okt. 2014  

Zeit: 8:15 Seetag
Frühstück im Windjammer, wobei wir vorher überlegten, nicht mal wieder ins Solarium Bistro zu gehen. Heute etwas früher dran, war das Gedränge nicht so groß, oder haben die anderen Passagiere bemerkt, dass man woanders auch frühstücken kann. Egal, schöner Platz, gute Aussicht, am Horizont konnte mann och die Florida Keys sehen. Leider fing es dann an zu regnen, aber nur kurz, so dass unserer morgendlichen Poolrunde nichts mehr im Wege stand. Na ja, fast nichts, denn jetzt wo so viele Sonnenhungrige an Bord sind, hat man den Weg etwas verkleinert und zusätzliche Liegen aufgestellt. 10:00 wir warteten vergeblich auf das öffnen von Breeze, dem Poolshop, dieser war die ganze Zeit übergeschlossen, für heute und den nächsten Seetag stehen aber die Öffnungszeiten dort. Nur er war zu. Bei einem Eis hörten wir um 12:00 Mittagsansage des Captain's, dass wir etwa 50 Seemeilen von den Keys entfernt, Richtung Cozumel fahren. Danach haben wir uns im Schatten der Kletterwand gesonnt und nebenbei die Akteure der Show Oasis of Dreams beim Training zugeguckt. Eine Runde auf der Laufstrecke ums Schiff, also ca.670 Meter, wurde von uns spielend absolviert. 17:55 pünktlich den Sonnenuntergang auf der Sonnenterrasse Deck 14 genossen. 19:15 zum Abendessen ins Windjammer, durch das straffe Programm hat sich die Anzahl der Reisenden etwas entzerrt, darum war ein Platz schnell gefunden. Aufgrund der Abendgarderobe gab es keinen an Deck Spaziergang, sondern runter in die Royal Promenade in den Bordshop, noch einige kleine Erinnerungen gekauft. Man soll ja auch noch was für Zuhause haben.

 

Ø 17.Tag - Do., 30. Okt. 2014

Zeit: 8:00 Cozumel/Mexiko
Frühstück im Windjammer, normale Verhältnisse, nur das Buffet selbst sieht an manchen Stationen aus, als ob der Pflug durchgefahren sei. Einiges hat sich auch an der Speisenqualität selbst geändert. Rösti waren letzte Woche noch sehrgut, jetzt haben sie sich außer dem Geschmack auch an der Form stark zum negativen verändert. Jetzt ist es nur noch normale TK-Ware aus dem Supermarkt. Milch gibt es jetzt mit allen möglichen Zusätzen, z.B. Vitamin D, oder fettfreie, na da geht weißes Wasser auch... Danach wieder aufs Deck 16, da neben uns noch 5 andere Schiffe einparkten, u.a. die Vision of the Seas, Carnival Elation, Carnival Paradise, Carnival Freedom und die Caribbean Princess, die uns bedrohlich nahe kam. Ich dachte die Ansammlung von Kreuzfahrtschiffen in Nassau, wäre nicht mehr zu toppen. Bei 28º und 84% Luftfeuchtigkeit machten wir uns um 10:00 auf den Weg in die Stadt San Miguel. Am Pier schon die ersten Hinweistafeln, wegen Ebola. Dann geht's durch die Zone, wo man von den Ausflugsscouts schon vorgewarnt wurde, die sogenannte"No Gracia`s Zone", wo man einfach durchgehen soll. Da wir etwas außerhalb angelegt haben, so brauchten wir ein Taxi, dies fuhr uns für 8 $ zu den Forum Shops, da ist allerdings, bis auf teuere Juweliere nicht viel los, kann man also vergessen. Wir sind dann ein Stück weit Richtung Schiff gelaufen,und etwas weiter in die Stadt zu einem kleinen Kirchlein, der Iglesia de San Miguel, das offen war für jedermann. Zurück zur Hafenpromenade, weiter zu einem, uns vom Shopping Scout empfohlenen Laden. Del Sol der Name, dort werden T-Shirts, Nagellacke, Sonnenbrillen und andere Sachen verkauft, die bei Sonnenlicht ihre Muster und Farben verändern. Kaum wieder draußen in der schwülwarmen Hitze, die nur ab und zu von einer Wolke unterbrochen war, suchten wir uns das nächste Taxi, wieder für 8 $ zurück zur Hafenpier. Kurze Kontrolle, und nach ein paar Fotos zurück aufs Schiff. Um sich langsam an das Schiffsklima wieder anzupassen, und etwas Flüssigkeit aufzunehmen, schlichen wir ins Park Café, auf ein Signature Sandwich und mehreren Bechern Mangolimonade, erst dann ging es um 13:15 auf die Kabine, wo uns der Hinweis empfang, das zwischen 14:00 und 16:00 kein warmes Wasser zur Verfügung stehe, na da sind wir doch gerade rechtzeitig heimgekommen. 16:30 ins Café Promenade weiter Flüssigkeit tanken, vorher noch am Guest Service eingereiht, um nachzufragen wegen der morgigen AllAccessTour, dazu ein Formular bekommen, das man unterschrieben zum Treffpunkt mitnehmen soll. 18:00 nur kurz den Sonnenuntergang bewundert, bevor die Sonne hinter einer Wolke verschwand und unterging. Nebenan gabs noch einige Aufregung, da auf der Vision of the Seas noch nicht alle Passagiere an Bord waren, die wäre nämlich vor uns rausgefahren, aber so kamen wir zuerst. Derweil sind auch dort die letzten Shoppingwütigen herbei geeilt, unter den Pfiffen ihrer Mitfahrer. Dies war unsere letzte Hafenausfahrt, von nun an geht's zurück nach Fort Lauderdale. 19:15 Abendessen im Windjammer, da wurde wieder gedrängelt, beim Hummer und den Muscheln, bei den anderen Stationen ging es eher gesittet zu. Kurz über das Deck gehuscht, da der Wind etwas zunahm, und runter über den Boardwalk zum Aqua Theater, da fing die Fontänenshow gerade an. Mit einem guten, mittigen Platz, konnte man das 15minütige Spektakel im Zusammenspiel zwischen Musik und Wasser gut verfolgen.

 

Ø 18.Tag - Fr., 31. Okt. 2014

Zeit: 8:00 Seetag

Frühstück im Wind..., nein im Solarium Bistro, da wir ein fittes brauchen, um die AllAccessTour durchzustehen. 9:00 Treffpunkt im AquaTheater, dann ging es gleich los Backstage hinter dieses. Weiter in die Küche und runter zum Proviantmeister. Eine Securityüberprüfung, und wir durften in den Kontrollraum der Maschinen. Noch weiter runter, unter die Wasserlinie, und es ging in die Wäscherei, die Crewräume, deren Bar und Speisesaal. Kurze Pause, dann aber mit dem Fahrstuhl rauf auf Deck 12, erneute Securityüberprüfung, dann durften wir die Brücke betreten, der Captain war nicht anwesend. Sein1.Offizier erklärte uns das wesentliche, einige Fragen konnten aber aus Sicherheitsgründen nicht beantwortet werden, z.B. wieviel Kameras an Bord sind.Mit einem kleinen Souvenir wurde man entlassen. 11:30 zum Dog House, auf Bratwurst German Style und Austrian Style. Mittagsansage abgewartet, dann über die Royal Promenade zum Opal Theater, wo das Captain's Corner um 13:00 stattfand. Er erzählte über das Schiff und sich selbst, ein kleiner Film, dann war Frage und Antwort das Thema. Der Captain antwortete auf jede noch so simple Frage, in seiner charmanten und witzigen Art. Auch wie viele Kameras an Bord sind beantworte er wie selbstverständlich mit 1300. Danach ging es an das Kofferpacken, was viel Schweiß kostete. 19:00 Letztes Abendessen im Windjammer,noch ein letzter Deckspaziergang, und über die Royal Promenade flaniert, im Café Promenade noch mal einen Kaffee getrunken und dabei die mehr oder weniger gut verkleideten Gestalten beobachtet. Es war Halloween, man kann sich dem kaum entziehen. Zurück in der Kabine, die letzten Sachen in die prallvoll und völlig überfüllten Koffer gedrückt, und diese dann vor die Tür gestellt.

 

Ø  19.Tag - Sa., 01. Nov. 2014

Zeit: 6:15 Ankunft in Fort Lauderdale
Geschafft, wieder zurück in Fort Lauderdale. 7:45 frühes Frühstück im Windjammer, da man bis 8:00 die Kabine räumen muss. Dementsprechend ist natürlich auch viel Betrieb dort, so dass man zwar noch einen Platz fand, aber kein Besteck. 9:00 sind wir dann in das Silk auf Deck 5, dort ist der Sammelpunkt für uns. Mit Nr.36 lagen wir genau in der Mitte, als vorhergesagterZeitpunkt wurde 9:45 - 10:00 angegeben. Dies wurde zwar nochmal auf 10:15 korrigiert, aber um 10:10 ging es raus. Zu unserer Kofferabholstation sind wir flott voran gekommen, sofort in die Schlange zur Immigration eingereiht, auch da wurde nicht getrödelt, und wir waren schnell draußen.

 

Zeit: 11:50 Abfahrt aus Fort Lauderdale, Transfer zum Miami Airport

11:00 standen wir beim Transferbus, dieser war aber schon voll, in 15 Minuten kommt der nächste. Die beiden Herren, die hier als Koordinatoren fungierten, fehlte der Durchblick, jetzt ging alles etwas unkontrolliert und chaotisch zu, ein Bus kam an, lud die Koffer aus, ein anderer kam, fuhr aber in ein Hotel, obwohl Airport Miami darauf stand. Also Leute rein, Koffer raus, ein buntes Durcheinander. Bis unser Bus dann kam, konnte dieser erstmal nicht einparken, weil noch so viele Menschen und Koffer rumstanden. Dann lud er ein, Transfercoupon wollte keiner mehr sehen, nur die Frage, ob ins Hotel oder Airport. 12:50 sind wir dann am Airport Miami angekommen, gut dass der Flug erst um 18:00 geht, laut Plan. Am Lufthansaschalter angelangt, lief nur das Band durch, das dieser erst um 14:00 öffnet. Kurz nach der angekündigten Zeit,legten die Mitarbeiter einen Sprint hin, darum ging das einchecken zügig voran, wir konnten auch gleich die nächste Strecke FRA-MUC einchecken. Weiter zur Sicherheitskontrolle, die ohne Probleme durch den Nacktscanner überwunden werden konnte. Danach mussten wir allerdings feststellen, dass der Flug um eine halbe Stunde nach hinten verschoben wurde.

 

Zeit: 19:15 Abflug aus Miami

Nachdem der Flug nochmals verschoben worden war startete das Boarding um 18:30. Nun, in ein Flugzeug dieses Typs (A380) passen sehr viele Menschen, so dass vom Personal erstmal wieder unterteilt wurde, in First, Business und Eco, diese wiederum nach Sitzreihen.

Endlich an Bord, erklärte der Pilot, dass die Maschine aus Frankfurt wegen Gegenwind etwas Verspätung hatte, wir aber haben jetzt Rückenwind und seien deshalb etwas schneller am Ziel. 19:15 starteten wir, bis auf einen kleinen Zwischenfall, wo ein Arzt gebraucht wurde, war es ein ruhiger Flug, leider waren die Platzverhältnisse doch sehr beengt, was nicht gerade zur Entspannung beitrug.Auch das veraltete Entertainmentprogramm mit Filmen, die schon lange im Fernsehen liefen, keine aktuellen Nachrichten, keine Spiele, nur über aufpreispflichtigen Spielekonsolen, konnte da keine Abhilfe schaffen. Allgemeingesehen, man kann in solch einer Maschine bequem von A nach B kommen, sehr gutes Essen genießen und dabei gut unterhalten werden, wie gesagt „Man kann!!“. Wir aber diesmal nicht, andere Airlines sind da besser ausgestattet.

 

Ø  20.Tag - So., 02. Nov. 2014

Zeit: 7:50 Ankunft in Frankfurt

Landung im dichten Nebel von Frankfurt, vorbei mit der Sonne. Jetzt mussten die eingezwängten Beine erstmal wieder wach werden um dann los zu starten, denn vom Ankunftsgate bis zum Abflugschalter ist es ein langer Weg. Also gleich einen Morgensprint hingelegt, denn zum Umsteigen wären rein rechnerisch 2h Zeit, da wir zwar etwas früher gelandet sind, der Flieger inseiner Parkposition aber erst einige Zeit später war, sollten wir diese verlorene Zeit wieder einholen. Endlich am vermeintlichen Gate angekommen, bemerkten wir, dass dieses nochmals verschoben wurde, also noch ein kleines Stück, dann waren wir am Ziel.

 

Zeit: 10:40 Weiterflug nach München

Nach München flogen wir auch wieder etwas später weg, das Boarding ist aber wesentlich schneller gewesen, wegen der Größe der Maschine.Voll besetzt war aber auch diese. Bei strahlendem Sonnenschein um 11:11 (kein Scherz) Landung in MUC, also flott unterwegs. Ebenso schnell waren unsere Koffer, die wir ja seit Miami nicht mehr gesehen hatten, auf dem Kofferband unversehrt erschienen.

 

Zeit: 11:40 Abfahrt aus MUC nach Hause

Endlich wieder Kaffee und Brezen, genauer gesagt Butterbrezen (Laugengebäck), auf diesen Genuss mussten wir so lange verzichten. Frischgestärkt machten wir uns auf den Weg nach Hause. 13:30 sind wir zuhause angekommen, müde aber glücklich, daß alles so gut geklappt hat.